Allgemeines
Häufig wird auffälliges oder herausforderndes Verhalten als Symptom der Behinderung interpretiert. Gerade die oft "bizarren" Verhaltensweisen können aber auch als Versuche verstanden werden, den eigenen Wahrnehmungen der Welt und der Mitmenschen Sinn zu verleihen und die Anforderungen der jeweiligen Situation zu bewältigen.
Unverständliches oder bizarr anmutendes Verhalten verstehe ich nicht einfach als störendes oder aggressives Element in der Begegnung, sondern als den Versuch, inneres Erleben zum Ausdruck zu bringen.
So liegt ein wesentlicher Fokus meiner Arbeit:
- in der „Rückübersetzung“ auf die dem Verhalten zugrunde liegenden Gefühle, Nöte und Bedürfnisse, die bisher noch keine „adäquate“ Ausdrucksform finden konnten und
- in der Suche nach den Ressourcen, den vorhandenen Potentialen, die Grundlage für Veränderung und Weiterentwicklung sein können.
Die Stärkung des häufig verletzten Selbstwertgefühls und die Suche nach einer versöhnlichen Haltung zu sich selbst sind dabei nach meiner Erfahrung von besonderer Bedeutung.

Ich arbeite dabei je nach Situation:
- mit Gespräch (nach Rogers)
- mit Rollenspielen
- Bildgestaltung
- anatomischen Puppen
- Bildkarten
- Sinnes- und Wahrnehmungsübungen
- Körper- und Bewegungsübungen



